Auch dieser Kuchen gehörte zum „Standardprogramm”. Das Gute an ihm ist, dass er durchaus ein bis zwei Tage vorher gebacken werden kann und dann noch sehr saftig und lecker ist. Wichtig ist, dass er gut verpackt wird. Früher kam er in einem Steingutgefäss in die Speisekammer, um gut durchziehen zu können.

Leider haben bei diesem Teig die Rosinen und Korinthen die Angewohnheit, auf den Boden zu sinken. Das kann verhindert werden, indem man sie leicht mit Mehl bestäubt. Es gibt auch eine Variante, in der die Rosinen einen Tag vor dem Backen in Rum eingelegt werden, was dem Kuchen wieder ein anderes Aroma gibt.

Maße Zutaten
250 g Butter
6 Eier
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
etwas Abrieb von einer Zitrone
1 Prise Salz
200 g Rosinen
200 g Korinthen
70 g Zitronat
70 g Orangeat
500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
250 ml Milch

Butter, Eier, Vanillinzucker, Zucker, die Prise Salz, Zitronenabrieb werden sehr gründlich schaumig gerührt. Dann kommen das gesiebte Mehl und das Backpulver dazu und zum Schluss Rosinen, Korinthen und das gehackte Zitronat und Orangeat. Die Milch muss nach Gefühl dazu gegeben werden, so dass ein schwer reißender Teig entsteht. Der Teig kommt in eine gut gefettete Kastenform und wird bei ca. 175 Grad ungefähr 90 Minuten gebacken.